Online-Musiklexikon - Fachbegriffe der Musiktheorie mit Hörbeispielen

Fachbegriffe der Musiktheorie mit Hörbeispielen

Home Index Literatur Dokumente Kritik Kontakt


 

Buchtitel: Franz Sauter, Die tonale Musik - Anatomie der musikalischen Ästhetik

 

Franz Sauter

Die tonale Musik

Anatomie der

musikalischen Ästhetik

 

4. Auflage Juli 2010

ISBN 978-3-8311-0232-7

208 Seiten (15,5 cm x 22 cm)

Taschenbuch EUR 16,00

Auch als Ebook erhältlich

Bestellen bei Amazon

Inhalt:
Vorwort [Leseprobe (PDF)]
I. Harmonik
1. Konsonanz
2. Tonalität
3. Ästhetik der Modulation
II. Rhythmik
4. Gleichmaß der Harmonienfolge
5. Gleichmaß der Taktteilung
III. Melodik
6. Ästhetik der Stufenverhältnisse
7. Kontrapunkt
8. Motivik [Leseprobe (PDF)]
Anhang: Ideologisches Gedankengut zum Thema Musik

Nachwort zur 3. Auflage [Leseprobe (PDF)]

Nachwort zur 4. Auflage

ausführliche Gliederung (PDF)

Rezensionen als PDF-Dokumente

 

Das Buch behandelt die Ästhetik der tonalen Musik. Analysiert werden Klangformen wie Konsonanz, Dissonanz, Tonalität, Takt, Kontrapunkt oder Motiv. Dabei zeigt sich: Alle harmonischen, rhythmischen und melodischen Klanggestalten sind ihrem Wesen nach Verhältnisse des klanglichen Zusammenpassens. Als solche sind sie systematisch aufeinander aufgebaut und bilden ein Ensemble aus acht ästhetischen Prinzipien, denen jeweils ein Kapitel dieses Buches gewidmet ist. In der logischen Abfolge dieser Kapitel wird der innere Zusammenhang von Harmonie, Rhythmus und Melodie offen gelegt. Musikalische Erscheinungen, die bisher von Musiktheoretikern nur interpretiert wurden, werden in diesem Zusammenhang erklärt. Von bislang gängigen Dogmen lässt sich die Untersuchung nicht beirren. Das Vorurteil zum Beispiel, der Unterschied zwischen Konsonanz und Dissonanz sei nicht objektiv fassbar, ist für eine rationelle Musiktheorie nicht maßgeblich. Auch der Problematisierung und Relativierung, welche die Tonalität vielfach erfährt, kann sich das Buch nicht anschließen – aus guten Gründen.

 


 

Buchtitel: Franz Sauter, Die Musikwissenschaft in Forschung und Lehre - Kritik einer bürgerlichen Wissenschaft

Franz Sauter

Die Musikwissenschaft

in Forschung und Lehre

 

1. Auflage Juni 2010

ISBN 978-3-8391-8353-3

296 Seiten (15,5 cm x 22 cm)

Taschenbuch EUR 22,00

Auch als Ebook erhältlich

 

Bestellen bei Amazon

 

Inhalt:
Vorwort [Leseprobe (PDF)]
I. Die Denkweisen der Musikwissenschaft

1. Musikästhetik

2. Musiktheorie

3. Musikpsychologie

4. Musiksoziologie [Leseprobe (PDF)]

5. Musikethnologie

6. Musikhistorik

II. Wissenschaft im Dienste bürgerlicher Kultur

7. Populärwissenschaftliche Kulturbeflissenheit

8. Die bürgerliche Musikkultur 

9. Prinzipien einer bürgerlichen Wissenschaft

ausführliche Gliederung (PDF)

Die Musikwissenschaft präsentiert sich inzwischen mit einer ganzen Palette von Fachrichtungen, in denen spezielle Betrachtungsweisen der Musik institutionalisiert sind: Musikästhetiker übersetzen musikalische Schönheit in Vorstellungen von einer sinn- und bedeutungsvollen Ordnung; Musiktheoretiker konstruieren phantasievolle Modelle einer solchen Ordnung; Musikpsychologen forschen nach kognitiven Mustern zur Erklärung der konstruierten Strukturen; Musiksoziologen beweisen die strukturbedingte Angemessenheit der Musik an den gesellschaftlichen Bedarf nach Sinn und Orientierung; Musikethnologen gewinnen Erkenntnisse über musikalische Ordnung aus echter Mystik und Kosmologie; Musikhistoriker beweisen die historisch verbürgte und unauflösliche Identität von Musik und Sinnstiftung. Dabei geht jeder Musikwissenschaftler davon aus, dass sein Spezialgebiet oder gar seine spezielle Theorie den entscheidenden Beitrag zur Erklärung der musikalischen Phänomene liefere. Diese Erklärung selbst wird aber systematisch – und systembedingt – Gesichtspunkten der Pflege ideologischer Weltbilder untergeordnet und damit zielsicher verfehlt. Wie weit die Musikwissenschaft in dieser Hinsicht inzwischen gekommen ist, welche Erwartungen und Anforderungen sie erfüllt und welche nicht, darüber will dieses Buch ausführlich informieren.

Home


© 2016 Franz Sauter, Hamburg